Freitag, 20. Dezember 2013

Eine politische Entscheidung

Unser Projekt wurde nicht im Faltblatt "Bei diesen Partnern profitieren Sie von Ihrer Bonuscard" aufgenommen.
Schade.

Weihnachtsoratorium

Ist es peinlich, sich in einem großen Haus mit mehreren Sälen, vor dem richtigen Saal in der einzigen Schlange für die Garderobe anzustellen? Die dann die falsche war, weil diese Schlange nur für Bänker einer bestimmten Bank galt, die das ganze Parkett gebucht hatten?
Ist es peinlich festzustellen, dass diese Bank einfach nicht aus den negativen Schlagzeilen kommen will? Und sich dort einzureihen?
Ist es nicht!

Freitag, 27. September 2013

Schwabenhatz

Besuchte gestern das Theaterstück "Schwabenhatz".  Wie der Titel vermuten läßt, spielt das Stück in Berlin und handelt von den reichen Schwaben, die für die Investoren so wichtig geworden sind. Denn die Schwaben können sich die horrend, teuren Mieten nach einer Haussanierung oder gleich den Abriss und den Neubau eines Hauses locker leisten. Die Schwaben sind eben immer an allem schuld.
Das Stück wurde als Komödie angelegt; von einem schwer verletzten reichen Schwaben in Berlin während den Protesten habe ich noch nichts gehört, sorgte aber auch für ernste Töne. Die Songs waren lustig und gut gesungen.

http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article119592836/Wie-Mieter-in-Berlin-aus-ihren-Wohnungen-vertrieben-werden.html

http://www.mopo.de/nachrichten/gegen-gentrifizierung-mit--caracho--gegen-mietwahnsinn,5067140,24425110.html


http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=newssearch&cd=2&ved=0CDUQqQIoADAB&url=http%3A%2F%2Fwww.abendblatt.de%2Fhamburg%2Fhamburg-mitte%2Farticle120155396%2FMieterverein-Hamm-koennte-neues-Schanzenviertel-werden.html&ei=1NVFUoqcGcXEtAbfyoHYAw&usg=AFQjCNEAMNGvERLNI-a6_2cvpoT05mKiWw&sig2=a_CBzjm4pdNUpi_aWJaa6g 


Wenn ich so höre, das es diese "Wanderungen" schon immer gab, es was ganz normales sei, und dieses "Phänomen" ja nur in Millionenstädten existiert, wird mir speiübel.
Ja, es gab schon immer die Atombome.
Ja, es gab schon immer zwei Weltkriege in einem Jahrhundert.
Ja, es gab schon immer das Internet, die Digitale Welt.
Wir schreiben das Jahr 2013.
Mein Opa wurde 1908 geboren, meine Oma 1912.
Beide auf dem Gebiet der damaligen Kaiserlichen und Königlichen Monarchie Österreich-Ungarn, heute Tschechien.
Vor hundert Jahren also das Vorjahr zum Ersten Weltkrieg.

Wenn eine Stadt 999999 Einwohner hat gibt es das nicht? Erst ab 1000000?
Irrsinn. Die Verteibung der Altmieter aus den Innenstädten gibt es überall, in Stuttgart genauso wie in Münster, Mainz oder Ulm. Dieser Mißstand weitet sich aus und sollte so schnell als möglich angegangen werden...
Bei der Bundestagswahl wählte ich mit der Erststimme die Piraten, Linke, Grüne, Freie Wähler und Büso, mit meiner Zweitstimme nur die SPD. Warum wohl? Weil mich kein Kanditat voll überzeugte!
"Mietpreisbremse" waren Schlagwörter von Grün, SPD und Linke, Piraten. Seit hier in Stuttgart der Grüne Fritz Kuhn OB ist habe ich große Hoffnung, daß dem Stuttgarter Westen, Norden, Süden, Osten nicht das gleiche Schicksal droht wie anderswo!



Mittwoch, 25. September 2013

Tischgebet

Liebe Kinder gebt gut acht,
der Herr hat uns was mitgebracht.
Es schmeckt sehr gut, es schmeckt sehr fein,
Also Kinder, haut jetzt rein!

Samstag, 21. September 2013

Meine Wahlprognose

CDU: 38%
SPD: 28%
Grüne: 12%
Linke: 8%
AFD: 7%
FDP:7%

Freitag, 20. September 2013

Tierschutzpartei

Mein Fazit:

Wie will die Weltgemeinschaft zu Frieden kommen?
Wie will die Weltgemeinschaft zu weniger Aggression kommen?
Bezüglich von Kriegen, Gewalt in der Familie, auf den Straßen!

Solange Tiere weltweit gehalten werden um die Fleischsucht der Menschheit zu befriedigen, wird die Menschheit nicht fähig sein, gleiches auf den Menschen auszuschließen!



Freitag, 9. August 2013

Wahlrecht

"Ich bin mit den Parteien unzufrieden. Soll ich überhaupt noch wählen gehen?"

Bis jetzt gilt bundesweit ja:   
Stimmenthaltung und ungültige Stimme = Nichtwahl

Nach der Änderung des Wahlrechts würde es heißen:
Nichtwähler = Stimmenthaltung. Ungültige Stimmen: siehe unten 

http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html
"Was bewirkt eine Stimmenthaltung, was eine ungültige Stimme?

Stimmenthaltung und ungültige Stimme = Nichtwahl

Eine Stimmenthaltung und die Abgabe einer ungültigen Stimme haben beide den gleichen Einfluss auf das Wahlergebnis – nämlich keinen. Nur in einem Ausnahmefall – der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (bis 2004 auch bei der Landtagswahl im Saarland) – gilt für die Berechnung der Fünf-Prozent-Hürde die Zahl der abgegebenen statt der gültigen Stimmen, so dass ungültige Stimmen hier einen marginalen Einfluss haben können. Im Übrigen zählen sowohl für die Sitzzuteilung als auch für die Prozentangaben im Wahlergebnis stets nur die gültigen Stimmen...Hinsichtlich der kleinen Parteien – und damit auch der extremen – gibt es noch den Zusatzeffekt, dass man durch Wahlenthaltung die Fünfprozenthürde ein Stück weit absinken lässt, so dass sie leichter zu überspringen ist. Dieser Effekt ist aber vergleichsweise gering..."
 

Wenn die ungültigen Stimmen die fünf Prozent Marke knacken, zieht ein vom Ethik-Rat bestimmter Personenkreis in den Bundestag ein.

Ungültige Stimmen = 
1. verunstaltete Wahlzettel mit Schmierereien
2. kunstvoll verzierte Wahlzettel mit schönen Zeichnungen
3. Bürger, die sich auf dem Wahlzettel selbst wählen
4. Alle blank abgegebenen Wahlzettel
5.


Samstag, 13. Juli 2013

Andreas Feininger

Eine Ausstellung, die ich mir nicht entgehen lassen werde.



Ich gehe sehr gerne ins Theater

Heute Abend läuft auf Arte eine Doku mit dem Titel: "Frischer Wind im Papstpalast".
 

"...Der Dokumentarfilm „Frischer Wind im Papstpalast - Visionäres Theater vom Festival d’Avignon“ erfasst den Geist der Theaterfestspiele von Avignon, ein Festival, das sich jedes Jahr neu erfindet und dabei die Verbindung zwischen Publikum, zeitgenössischem Theater und anderen Bühnenkünsten sowie deren politischer Dimension nie aus dem Blick verliert..."

http://www.arte.tv/guide/de/048099-000/frischer-wind-im-papstpalast

Sommerausstellung Kunstakademie

Gestern besuchte ich im Rahmen der Ausstellung ein Konzert auf dem Gelände.
Dark Metal, definitiv nicht mein Ding, aber die Performance der Band war klasse.
Aufgezeichnet mit meinem Sony Xperia X10 mini pro, vor Wochen für 55 Euro gebraucht gekauft.

Die Band hieß "Cannibal Girls".


 

Ballett im Park

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ballett-im-park-in-stuttgart-ballettfans-geniessen-krabat-unter-freiem-himmel.343c185f-e2e4-4ff1-b935-0ba2e72fb63c.html

War letzten Samstag im Schloßgarten.
Werde mir "Krabat" noch im Staatstheater anschauen.
Die ersten beiden Fotos unten habe ich während der zweiten Pause aufgenommen.
Das Foto ganz unten gegen 19.00 Uhr. Beginn war um 19.15.





Sonntag, 9. Juni 2013

Bitte klicken!

http://www.facebook.com/photo.php?v=242355155889622

Tue jeden Tag eine gute Tat!
Ein wunderschöner Filmclip hinterlegt mit weisem Gesang von Matisyahu.





http://www.planet-liebe.de/threads/jeden-tag-eine-gute-tat.268293/

Ein Blog, wo jeder seine guten Taten eintragen kann.

Sonntagmittag, 12 Uhr, Königstraße...davor war ich in einem Gottesdienst...






...und danach machen sich "Halleluja Lieder" besonders gut! Mir hat es gefallen!

Freitag, 31. Mai 2013

Mein neues "gebrauchtes Handy" Sony Xperia X10 mini pro

55 Euro inklusive Versand. Kamera taugt nur für normale Bedingungen. Sonne und Schatten verkraftet der Sensor überhaupt nicht.


Samstag, 25. Mai 2013

Finale Champions-League aus Sicht eines Engländers...

Aus der Süddeutschen Zeitung von Heute, Samstag, den 25. Mai 2013

..."Nun also Wembley, zwölf Jahre später, zwei deutsche Teams im Finale der Champions League. In London", Howard seufzt, "Immerhin bedeutet das Finale, dass endlich wieder eine deutsche Mannschaft in Wembley verliert"...

Freitag, 24. Mai 2013

Georg Büchner

War heute abend in einem Vortrag über das Leben und Wirken Büchners. Ich kenne von ihm nur Dantons Tod. Das Büchlein habe ich letzes Jahr gelesen und zeitgleich eine Theateradaption des Stückes besucht. Ich erfuhr in dem Vortrag, dass der Ausspruch "Friede den Hütten Krieg den Palästen" nicht von ihm stammt, sondern auf die französische Revolution zurückgeht. Ich habe in den letzten 25 Jahren vielleicht 25 Bücher gelesen, auf das Warum gehe ich nicht ein. Erst seit ca. einem Jahr lese ich wieder mehr Bücher.

In dem Vortrag sagte die Frau "Woyzek" sei Büchners bekanntestes Stück.

Nach dem Vortrag fragte ich in die Runde, warum denn "Woyzek" das bekannteste Stück sei, wo es doch nur in Fragmenten vorliegt, man gar nicht weiß wie es Büchner wohl zu Ende geschrieben hätte, und Büchner sich vielleicht auch im Grab umdrehen würde, anhand der vielen Interpretationen, sozusagen er also möglicherweise auch mißbraucht wurde von Schreiberlingen und Theatermenschen, die aus den Fragmenten ihr Ding machten, und deshalb nicht "Woyzek" das bekannteste Stück ist, weil es ja gar kein Stück ist, sonder nur ein Fragment, und deswegen der "Woyzek" ein großes Missverständniss ist, weil ja nicht er aufgeführt und geschrieben wird, sondern es sich schlicht und einfach gesagt bei dem "Woyzek" ja nur um Interpretationen handelt, also wie kann man dann sagen, der "Woyzek" sei sein bekanntestes Stück?

Sonntag, 14. April 2013

Selbst gestaltete Postkarte aus dem Jahr 1996

Links: Innenseite
Rechts: Außenseite


Samstag, 13. April 2013

Neue Stadtbahnlinie

Heute morgen 7:53 Uhr fotografiert. Man sieht den Verlauf der neuen Linie, die aufgrund von Stuttgart 21 benötigt wird. Das schöne Licht zeigte sich leider nur ein bis zwei Minuten. Es zog zu und begann zu regnen.





Mein Dank gilt der 24 Stunden-Regel und dem Allmächtigen!

Mittwoch, 10. April 2013

Tanzverbot am Karfreitag

Die Piratenpartei veranstaltete eine Tanz-Demo am Karfreitag.
War mit der Kamera dabei.


Zeitungsartikel war:

Grün-Rote Jugend will Tanzverbot kippen
Stuttgart - Region Stadt Land Baden-Württemberg
dpa, 27.03.2013 08:42 Uhr

Keiner muss zu Ostern in die Kirche. Und keiner darf an Ostern tanzen. Zumindest laut Gesetz.


Leserbriefe zum Artikel

MRZ
27
Jürgen, 09:27 Uhr

Habe den Artikel nicht gelesen

Wenn es am Karfreitag einen Tanz-Flashmob auf dem Schlossplatz geben sollte, werde ich eine Packung mit 10 frischen Eiern mitnehmen, mich unter das Tanzvolk mischen und jedes Ei auf einem Kopf zerschlagen... Das ganze Jahr über kann man machen was man will. Ich bin Christ. Unsere abendländische Kultur ist christlich geprägt. Und an den Feiertagen möchte ich mit meinem Glauben respektiert werden!


MRZ
27
Hans Riemenschnitter, 12:32 Uhr

@Jürgen

Lieber Jürgen, ich respektiere Deinen Glauben, ich respektiere auch dass Du an Ostern aus Respekt vor Deinem Gott nicht feiern und tanzen willst, aber ich glaube nicht an Deinen Gott - ich bin überhaupt nicht gläubig. Das bitte ich Dich genauso zu respektieren. Ich denke im Christentum wird Toleranz gepredigt, also dann sollt ihr Christen doch auch diese Toleranz leben und nicht allen, auch den nichtgläubigen, euren Glauben aufzwingen - das ist nämlich intolerant! Ja, unsere Gesellschaft ist christlich geprägt, aber deswegen ist Respekt, Toleranz und Nächstenliebe weder von den Christen gepachtet, noch deren Erfindung. Es wäre aber schon mal ein Anfang, wenn die Christen diese Werte leben und die Wertvorstellungen anderer Menschen akzeptieren und nicht mit so unsinnigen Tanzverboten nicht- und andersgläubige zu unterwerfen.

Schöne Ostern! Hans
 

MRZ
27
Denker74, 12:22 Uhr

Toleranz

Sehr geehrter Jürgen, es ist Ihnen unbenommen die österlichen Tage so zu verbringen wie Sie es wünschen, gerne mit Beten, Kirchbesuchen und Besinnung. Das hat jeder zu respektieren und daran will auch niemand rütteln. Aber genauso wie Sie nicht dazu gezwungen werden wollen und können am Karfreitag an einer Party teilzunehmen so wenig steht es Ihnen zu anderen, ebenso freien Bürgern dieses Landes, vorzuschreiben wie diese die Feiertage zu verbringen haben. Die eigene Freiheit endet dort wo sie die Freiheit der Anderen beschneidet.

MRZ
27
Boris B., 12:02 Uhr

Was wollen Sie, @Jürgen ?????

Wollen Sie mir vorschreiben, was ich am Karfreitag zu machen habe und was nicht ??! Mit welchem Recht ? ich muß Samstags arbeiten. Und das seit dreißig Jahren. Wenn Sie beten wollen, beten Sie. Wenn Sie den Karfreitig zu Hause feiern wollen, feiern Sie. Aber niemand hat das Recht, mir aus religiösen Gründen die Stimmung an einem Freitag Abend zu vermiesen. Das lasse ich mir nicht länger gefallen. Wir leben hier nicht im Bibelgürtel der USA.

MRZ
27
Don65, 11:57 Uhr

Habe den Artikel gelesen

Und welchen Schaden nimmt Ihr Glaube, respektive welcher Nichtrespekt zeigt sich gegenüber Ihrem Glauben, wenn an Feiertagen an Lokalitäten, die Sie nicht frequentieren und wo sie es nicht sehen, getanzt wird?

MRZ
27
bekien, 11:47 Uhr

Jawohl

Regeln und Rituale sind dafür da, eingehalten und gepflegt zu werden. Die Jugend sollte das nicht nur gelernt sondern auch vorgelebt bekommen. Es ist an der Zeit, etwas härter durch zu greifen und nicht bei allem und jedem was modern erscheint nachzugeben und passend zu Ostern ein "Weichei" zu spielen! Alles zu seiner Zeit, den wir haben nun mal nicht Karneval oder Sylvester, auch wenn es manchem nur ein "Ach Manno" aus dem Herzen gebären mag!

MRZ
27
Bildungsfreund, 18:47 Uhr

"Sine ira et studio" währt am längsten. Unsere Feiertage sind schützenswerte Kulturgüter, egal ob man mit ihren religiösen Hintergründen persönlich etwas anfangen kann oder nicht. Trotzdem, wenn nicht gerade deshalb ist der Umgang mit Feiertagen einer der Gradmesser für die Kultiviertheit einer Gesellschaft. Was aber ist Kultur? Und was sind Kulturgüter? Das lateinische Verb «colere», von dem sich der Begriff Kultur herleitet, bedeutet ursprünglich «(den Ackerboden) bebauen» und «pflegen». Der Satz in 1. Mose 2,15: «Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte» ist als früher Kulturauftrag an den Menschen zu verstehen. Um diesen «Auftrag» - aus rein wissenschaftlicher Sicht könnte man auch von einer «Erfordernis» sprechen - erfüllen zu können, muss der Mensch das Naturwüchsige in sich selbst «bebauen» und «pflegen», sein Herz und seinen Verstand «bilden», genauer gesagt: Er muss Herr seiner Triebe und Leidenschaften werden und dazu auch seinen Geist, mit dem er von Natur aus ausgestattet ist, bemühen, denn nicht als Einzel-, sondern als geselliges Wesen wurde er in die Welt gestellt. Wäre jeder dem anderen ein Wolf («homo homini lupus»), hätte er als Gattung keine Überlebenschance. Darum und um nichts anderes ging und geht es Religionen zu allen Zeiten. Kulturgüter sind damit alle diejenigen Dinge und Einrichtungen, die der Mensch zu diesem Zweck erschafft. Die höchsten Kulturgüter sind dabei diejenigen, die nicht nur dem reinen Überleben, sondern der Selbstverwirklichung des Menschen als geistiges und schöpferisches Wesen geschuldet sind, man denke nur an die großen Kunstwerke von Malern, Bildhauern, Dichtern und Musikern, aber auch Tänzern, die diese Bewegungskunst zu höchsten Höhen geführt haben (nicht zum Abrocken, sondern zur Stillung eines geistig-ästhetischen Hungers). Einen kultivierten Menschen erkennt deshalb an seinen Manieren (empathisch, rücksichtsvoll, aufgeschlossen) und an seinem (elaborierten) Geschmack. Ein gebildeter Atheist wird es als geschmacklos empfinden, mit röhrendem Auspuff an einer Kirche, einer Synagoge oder einer Moschee, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wird, vorbeizurauschen. Umgekehrt wird ein gebildeter Christ, Jude oder Muslim einem Atheisten mit dem gleichen Anstand begegnen, wie er dies bei Seinesgleichen tut. Kulturgüter, und zu denen gehören auch Feiertage mit religiösem Hintergrund, verbinden gebildete Atheisten und gebildete religiöse Menschen mehr als dass sie sie trennen. - P.S.: Ich habe gestern das Albert-Schweizer-Zitat nicht ganz korrekt wiedergegeben. Hier die berichtigte Fassung: «Die Wahrheit hat keine Stunde, ihre Zeit ist immer und gerade dann, wenn sie am unzeitgemäßesten scheint.»

(Albert Schweitzer, Zwischen Wasser und Urwald, S. 167)



MRZ
27
Atheist, 12:57 Uhr Tanzen ist doch etwas positives
Tanzen gegen das Tanzverbot find ich gut, man kann doch nicht ernsthaft einen Staat wollen, der aufgrund von religiösen Ansichten andere bevormundet. Es wird sich wahrscheinlich um diese Aktion um 14Uhr handeln https://www.facebook.com/events/232880400184165 Do the Harlem Shake ;-)


MRZ
27
Historiker, 14:17 Uhr

Sind Zeitgemäßheit und der Wille einer Bevölkerungsmehrheit verbindliche Maßstäbe?Zeitgemäß ist, was die Mehrheit der Bevölkerung will. Was die Mehrheit der Bevölkerung will, ist richtig. Also ist das Zeitgemäße richtig. 1933 wollte die Mehrheit der Bevölkerung Adolf Hitler als Reichskanzler. Das war zeitgemäß und damit richtig. Oder vielleicht doch nicht? So viel zu den Tücken, mit dem Begriff "zeitgemäß" zu argumentieren.

MRZ
27
Seneca Aquileiensis, 21:57 Uhr

Wir amüsieren uns noch zu Tode.

Das feindselige, bisweilen gar zynische atheistische Gebaren einiger Foristen erinnert mich stark an Zeiten, in denen es staatlich verordneten Atheismus mit all seinen verheerenden, menschenverachtenden Folgeerscheinungen gab und noch gibt (z.B. in Nordkorea). So ähnlich muss es auch in Sodom und Gomorrha zugegangen sein; was im Alten Testament als Strafgericht Gottes dargestellt wird, war historisch gesehen eine selbstverschuldete Selbstauslöschung. Aber es ist ja "zeitgemäßer", sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit bis zur Besinnungslosigkeit zu vergnügen als sich Rechenschaft abzulegen für den Sinn und Unsinn des eigenen Tuns und Lassens.

MRZ
29
Bildungsfreund, 18:47 Uhr

"Sine ira et studio" währt am längsten.

Unsere Feiertage sind schützenswerte Kulturgüter, egal ob man mit ihren religiösen Hintergründen persönlich etwas anfangen kann oder nicht. Trotzdem, wenn nicht gerade deshalb ist der Umgang mit Feiertagen einer der Gradmesser für die Kultiviertheit einer Gesellschaft. Was aber ist Kultur? Und was sind Kulturgüter? Das lateinische Verb «colere», von dem sich der Begriff Kultur herleitet, bedeutet ursprünglich «(den Ackerboden) bebauen» und «pflegen». Der Satz in 1. Mose 2,15: «Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte» ist als früher Kulturauftrag an den Menschen zu verstehen. Um diesen «Auftrag» - aus rein wissenschaftlicher Sicht könnte man auch von einer «Erfordernis» sprechen - erfüllen zu können, muss der Mensch das Naturwüchsige in sich selbst «bebauen» und «pflegen», sein Herz und seinen Verstand «bilden», genauer gesagt: Er muss Herr seiner Triebe und Leidenschaften werden und dazu auch seinen Geist, mit dem er von Natur aus ausgestattet ist, bemühen, denn nicht als Einzel-, sondern als geselliges Wesen wurde er in die Welt gestellt. Wäre jeder dem anderen ein Wolf («homo homini lupus»), hätte er als Gattung keine Überlebenschance. Darum und um nichts anderes ging und geht es Religionen zu allen Zeiten. Kulturgüter sind damit alle diejenigen Dinge und Einrichtungen, die der Mensch zu diesem Zweck erschafft. Die höchsten Kulturgüter sind dabei diejenigen, die nicht nur dem reinen Überleben, sondern der Selbstverwirklichung des Menschen als geistiges und schöpferisches Wesen geschuldet sind, man denke nur an die großen Kunstwerke von Malern, Bildhauern, Dichtern und Musikern, aber auch Tänzern, die diese Bewegungskunst zu höchsten Höhen geführt haben (nicht zum Abrocken, sondern zur Stillung eines geistig-ästhetischen Hungers). Einen kultivierten Menschen erkennt deshalb an seinen Manieren (empathisch, rücksichtsvoll, aufgeschlossen) und an seinem (elaborierten) Geschmack. Ein gebildeter Atheist wird es als geschmacklos empfinden, mit röhrendem Auspuff an einer Kirche, einer Synagoge oder einer Moschee, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wird, vorbeizurauschen. Umgekehrt wird ein gebildeter Christ, Jude oder Muslim einem Atheisten mit dem gleichen Anstand begegnen, wie er dies bei Seinesgleichen tut. Kulturgüter, und zu denen gehören auch Feiertage mit religiösem Hintergrund, verbinden gebildete Atheisten und gebildete religiöse Menschen mehr als dass sie sie trennen. - P.S.: Ich habe gestern das Albert-Schweizer-Zitat nicht ganz korrekt wiedergegeben. Hier die berichtigte Fassung: «Die Wahrheit hat keine Stunde, ihre Zeit ist immer und gerade dann, wenn sie am unzeitgemäßesten scheint.» (Albert Schweitzer, Zwischen Wasser und Urwald, S. 167)

MRZ
29
Hermann Axen, 15:32 Uhr

Kirche als Totengräber

Die Kirchen, vornedran die evangelische, trifft auch eine maßgebliche Mitschuld daran, dass unsere schöne atheistische DDR, die sich das Glück des Menschen zum obersten Staatsziel gesetzt hatte, zerstört wurde. Hätte man sie doch viel rigoroser unterdrückt, bevor es zu spät war!


MRZ
29
Jörg Rupp, 14:52 Uhr

Tanz

ist eine der ältesten Formen des Gebets.

MRZ
29
Historiker, 14:17 Uhr

Sind Zeitgemäßheit und der Wille einer Bevölkerungsmehrheit verbindliche Maßstäbe?Zeitgemäß ist, was die Mehrheit der Bevölkerung will. Was die Mehrheit der Bevölkerung will, ist richtig. Also ist das Zeitgemäße richtig. 1933 wollte die Mehrheit der Bevölkerung Adolf Hitler als Reichskanzler. Das war zeitgemäß und damit richtig. Oder vielleicht doch nicht? So viel zu den Tücken, mit dem Begriff "zeitgemäß" zu argumentieren.
 

MRZ
29
bekien, 12:27 Uhr

Herrgott...........ich denke, wir haben ein Problem! Kann das sein? Wohin entwickelt sich den die Spezies Mensch wirklich?

MRZ
29
Ingo, 10:57 Uhr

alternativ arbeiten?

Zitat Heiliger Bimbam "Werden die kirchlichen Feiertage abgeschafft, müssen die Tanzhungrigen statt dessen in die Arbeit. Maloche statt Tanzen. Ist das so schwer zu kapieren? Deshalb: eine paradoxe Diskussion." Wieso abschaffen? Man könnte ihn auch durch einen staatlichen Feiertag ersetzen! Denn es ist ja nicht so das die Kirchen den wirtschaftlichen Ausfall durch diesen freien Tag ersetzen. Auch ich als Atheist trage durch meine arbeit dazu bei das wir ein paar extra freie Tage haben. Ingo

MRZ
28
Seneca Aquileiensis, 21:57 Uhr

Wir amüsieren uns noch zu Tode.

Das feindselige, bisweilen gar zynische atheistische Gebaren einiger Foristen erinnert mich stark an Zeiten, in denen es staatlich verordneten Atheismus mit all seinen verheerenden, menschenverachtenden Folgeerscheinungen gab und noch gibt (z.B. in Nordkorea). So ähnlich muss es auch in Sodom und Gomorrha zugegangen sein; was im Alten Testament als Strafgericht Gottes dargestellt wird, war historisch gesehen eine selbstverschuldete Selbstauslöschung. Aber es ist ja "zeitgemäßer", sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit bis zur Besinnungslosigkeit zu vergnügen als sich Rechenschaft abzulegen für den Sinn und Unsinn des eigenen Tuns und Lassens.

MRZ
28
Li Mette, 18:27 Uhr

Warum sollten Veranstaltungen in geschlossenen Räumen stören? etwa Schach spielen????

http://www.nordbayern.de/region/weissenburg/schachern-um-die-karfreitagsruhe-1.1961201......erlaubt ist ja auch sowas:http://www.neuepresse.de/Hannover/Uebersicht/Tausende-beim-Car-Freitag...Man könnte diesen Event natürlich auch unter religiösen kultartigen Handlungen verbuchen.

MRZ
28
Bildungsfreund, 17:12 Uhr

Was ist zeitgemäß?

"Die Wahrheit kennt weder Zeit noch Stunde. Ihre Stunde schlägt immer dann, wenn sie am unzeitgemäßesten zu sein scheint." Albert Schweitzer

MRZ
28
Agnostikerin, 17:02 Uhr

verzichte gerne auf tanzen

Also verzichte gerne ein paar Tage im Jahr aufs tanzen wie es hier von manchen christlichen Fundamentalisten gefordert wird. Allerdings will ich gerne selbst entscheiden wann, ob zu Ostern, Weihnachten, Ramadan, dem Frauenkampftag, dem Tag der Arbeit oder sonstwann. Wann ich nicht tanze sollte mir überlassen bleiben, da brauch ich keine Kirche die mir das vorschreibt.


MRZ
28
Laizist, 16:57 Uhr

rumheulende Christen

@ Neu-Ulmer "wie schlimm steht es um unsere Kultur, wenn die Kirchen einem solchen Gesinnungsterror ausgesetzt werden. Eigenartiker Weise wird nur gegen die christlichen Kirchen gehetzt und die selben Hetzer kuschen vor dem Islam." Ähm, soweit ich weiß gibt es an Ramadan kein gesetzliches Tanzverbot. Ebensowenig an Feiertagen anderer Religionen. Es sind nur die Christen die sich anmaßen mir vorschreiben zu wollen wan ich tanzen darf und wann nicht. Mir ists völlig egal ob jemand an Johova, Allah, Buddha, Shiva oder sonstwen glaubt, aber er soll mir nicht in meine private Lebensführung reinreden. Religon sollte Privatsache sein, wer beten will darf dies tun, aber mich soll niemand zwingen dürfen wann ich zu tanzen habe und wann nicht.

MRZ
28
Giordano Bruno, 16:47 Uhr

Kirchenprivilegien im Bürgerhaushalt

Vor paar Tagen per mail bekommen, ich Teils hier mal, passt ja zum Thema Kirchenprivilegien: Trennung von Staat und Kirche ein Top-Thema im Bürgerhaushalt Stuttgart Zum zweiten mal findet derzeit der sogenannte Bürgerhaushalt in Stuttgart statt. Bürger konnten online Vorschläge einbringen und können diese nun zwischen dem 18.März und dem 8.April bewerten, die 100 bestbewerteten werden vom Gemeinderat behandelt. Ein oft diskutiertes Thema ist die Trennung zwischen Staat und Kirche, beispielsweise die staatliche Finanzierung von kirchlichen Tendenzbetrieben, die Abschaffung der kirchlichen Austrittsgebühr oder auch der städtische Bau von Gotteshäusern. Dass der Bürgerhaushalt auch in dieser Hinsicht durchaus etwas bewegen kann, selbst mit Vorschlägen welche nicht unter die Top 100 kommen, hat bereits der erste Bürgerhaushalt gezeigt: Der öffentliche Hinweis auf die mangelnde weltanschauliche Neutralität der Stuttgarter Straßenbahnen hat diese offensichtlich dazu bewogen neben religiöser endlich auch atheistische Werbung zu erlauben, was sie zuvor noch konsequent ablehnte. Hier eine Übersicht von Vorschlägen welche dieses Thema betreffen, positiv wie negativ: Keine Sonderkonditionen für Kirchen www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/4461 Kirchenaustrittsgebühr abschaffen www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3226 Keine städtische Förderung von Tendenzbetrieben www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3100 Mehr Kirchenmittel für Kitas www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3849 Errichtung eines großen Gotteshauses der christlichen Orthodoxie in Stuttgart www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3159 Glocken von Kirchen und Rathaus nur zu besonderen Anlässen läuten lassen www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3053 Interkulturelles Bet- und Lehrhaus in Stuttgart www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/4811 Eine Moschee bauen www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/4471 Umbau der Kindergärten der Kirchengemeinden im Fasanenhof fördern www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/3090 Gleiche Förderung von allen Kita-Trägern www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/4240 Bildungsvielfalt in Stuttgart fördern - Schulen freier Träger mit 90% fördern www.buergerhaushalt-stuttgart.de/vorschlag/2984 Eine Anmeldung für den Bürgerhaushalt ist unter www.buergerhaushalt-stuttgart.de/user/register möglich.

MRZ
28
Bildungsfreund, 16:47 Uhr

Feiertage als Kulturgut wertschätzen und pflegen!

Eine säkulare Gesellschaft, die sich respektvoll verhält gegenüber den Traditionen, die unseren Kontinent maßgeblich geprägt haben, tut sich selbst nur das Beste. Sonn- und Feiertage sind kulturelle Errungenschaften, die allen zugute kommen, seien sie Christen oder Nichtchristen. Ein Feiertag wird aber nur dadurch zum Feiertag, dass er sich vom Alltagsgetriebe abhebt. Schon die Weimarer Verfassung von 1919 trug dem Rechnung: «Der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage bleiben als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung gesetzlich geschützt» (Art. 139) und die Mütter und Väter des Grundgesetzes wussten genau, weshalb sie diesen Artikel (als Art. 140) ins Grundgesetz übernahmen. Die Formulierung «seelische Erhebung» mag altmodisch klingen. Aber ihrer inhaltlichen Bedeutung nach ist sie heute um keinen Deut weniger zeitgemäß als noch vor rund hundert Jahren. «Seelische Erhebung» kann beispielsweise darin bestehen, dass man den Karfreitag als besondere Gelegenheit wahrnimmt, statt nur an sich selbst auch an die Sorgen und Nöte anderer Menschen zu denken und so ein Stück über sich selbst hinauszuwachsen. Feiertage bieten also über ihre religiösen Ursprünge und Bestimmungen hinaus Chancen zum Innehalten, zur Selbstreflektion und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Demokratie («Volksherrschaft») im alten Athen gründete auf dem «zoon politikón», frei übersetzt: «der dem Gemeinwohl verpflichtete freie Bürger». Und schon damals fürchtete man um den Fortbestand der Demokratie, wenn jeder nur noch an seine eigenen Wünsche und Interessen denkt. Deshalb wäre es lohnend, das Tanzverbot am Karfreitag einmal unter diesem Gesichtspunkt zu reflektieren.










Sonntag, 31. März 2013

Mach es gut Matula



Als Heranwachsender, junger Erwachsener, Erwachsener und seit Jahren jetzt schon im Schwabenalter habe ich dich hin und wieder angeschaut. Du warst ein bodenständiger Detektiv, der vor keiner verschlossenen Türe haltmachte. Genauso erschlichst du dir das Vertrauen von möglichen Übeltätern, indem du über die 30 Jahre gefühlte 1000 Identitäten annahmst. Du warst ein Detektiv für die ganze Familie, denn deine Fälle erstreckten sich selten in übertriebenen Tiefgang mit Psycho-Maloche. Das war es, was dich ausmachte!
Lieber Matula, ich habe eine ganz große Bitte an dich. Könntest du dir vorstellen, möglicherweise zu deinem nächsten Geburtstag, ein 100-minütiges Special zu drehen? Schlicht mit dem Titel "Matula"? Schimanski dreht ja auch wieder.
Das würde mir und hunderttausenden anderen eine große Freude bereiten...
Mach es gut Matula!

Montag, 18. März 2013

Für wen schreibe ich den Blog?

Schön zu wissen gelesen zu werden.


Aus dem Jahr 2001






Sonntag, 17. März 2013

Digitale und Analoge Fotografie

Neuer Aufbau der Site
Die Navigation funktioniert durch zwei Symbole.
Die Pics ergeben eine Pyramide, einen Baum.
Ganz oben ein aktuelles Foto von mir.
Die zwei Zeilen darunter Pics zur Digitalen Fotografie, mittig der Link "Vorschau" + Symbol.
Die letzten drei Zeilen Pics zur Analogen Fotografie, mittig der Link "Vorschau" + Symbol.
Darunter bleibt nur noch der Counter.
Hin und wieder analog zu fotografieren bereitet mir sehr viel Freude, weil mich die Resultate immer wieder überzeugen.
Das meiste mache ich aber mit meiner Nikon D5000 DSLR.

PREKARIANERSTURM

Ich verdiene mir mein Geld seit vier Jahren in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Erst ein Zeitvertrag über zwei Jahre, der nicht verlängert wurde. Dann konnte ich wenigstens im Anschluß ein Ehrenamt 15 Stunden die Woche übernehmen. Durch die Übungsleiterpauschale konnte ich somit 175 Euro pro Monat dazuverdienen. Dieses Geld wurde mir nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Seit April 2012 arbeite ich 30 Stunden pro Woche. Mein Stundenlohn beträgt 8 Euro. Deswegen musste ich Aufstockung beantragen. Die Betonung liegt auf "musste", denn ich bin es leid am Tropf zu hängen...

Samstag, 16. März 2013

Bürgerhaushalt Stuttgart


Jeder konnte Vorschläge einreichen. Meiner bezog sich auf die Bonuscard.

"Die Bonuscard der Stadt Stuttgart ermöglicht ALG2-Beziehern und Geringverdienern teilweise kostenlos ins Theater oder ins Museum zu gehen. Veranstalter, die die Aktion "Kultur für alle" unterstützen, halten z.B. beim Theater vier bis acht Freikarten pro Vorstellung für Bonuscard-Besitzer zurück.
Diese Aktion "Kultur für alle" sollte ausgebaut werden. Z.B. ausgerechnet die Staatstheater machen bei dieser Aktion nicht mit, was ich skandalös finde.
Denn Kultur sollte wirklich für alle sein. Auch/Gerade für die Armen!"




Zum Staatstheater Ballett, Oper und Schauspiel:

Die Staatstheater Stuttgart werden jährlich mit Millionen aus dem Stadtsäckel subventioniert. Da müßte es doch möglich sein, vier Karten pro Vorstellung für Bonuscard-Besitzer zurückzuhalten.
Die vier bis acht Freikarten pro Vorstellung der Theater, die bei der Aktion "Kultur für alle" mitmachen, werden sowieso/leider bis jetzt von den Bonuscard-Besitzern noch nicht voll ausgeschöpft. Warum nutzen Berechtigte nicht die Bonuscard? Erstens weger der Scham sich outen zu müssen, zweitens wegen der Scham als Schmarotzer angesehen zu werden. Den ersten Punkt muß jeder mit sich selbst ausmachen, beim zweiten Punkt gilt es aufzuklären. Man wird durch das wenige Geld, das man monatlich zur Verfügung hat, sowieso schon vom Leben ausgeschlossen. Und wenn es dann Kommentare von Nichtwissenden gibt, die behaupten man solle sich halt eine Arbeit suchen, geht mir das Messer im Sack auf. PREKARIANER ALLER LÄNDER VEREINGT EUCH...

Sonntag, 3. März 2013

Andre, der Bild-Erzähler

2010 lief ich vier Tage bei einer Armenwallfahr mit. Andre fotografierte mit einer Nikon D300 und hatte drei Objektive dabei. Zwei Monate später wurde eine Ausstellung dieser Wallfahrt von ihm in einer stark frequentierten Pilgerherberge entlang des Jakobsweg für die Dauer von 8 Wochen eröffnet.
Ich bin auf dem Foto der erste Mann ganz vorne = zur Assoziation freigegeben.
Ob ich das wollte? Gefragt hat er mich nicht.
Das Foto hatte in der Ausstellung die Maße 50x70cm, schwarzweiß mit sepiaton.


Die weiteren Bilder stammen von mir. Ich habe sie mit meiner damaligen Kompaktkamera, einer Sony Cybershot 7 MP gemacht.






















Freitag, 22. Februar 2013

Bundestagswahl

Ich bastel mir meine Patchwork-Partei


Von der FDP nehme ich mir die bürgerlichen Freiheitsrechte.
Nicht die Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung.

Von der SPD die Arbeitsmarktpolitik.
Von der CDU das C.
Von den Grünen die Energiewende.
Von DIE LINKE die Schröpfung der Superreichen.
Von der PIRATENPARTEI die Transparenz.


Liste wird fortgeführt...

Montag, 18. Februar 2013

Wilhelm Busch

Der Knoten

Als ich in Jugendtagen
Noch ohne Grübelei,
Da meint ich mit Behagen,
Mein Denken wäre frei.
Seitdem hab ich die Stirne
Oft auf die Hand gestützt
Und fand, dass im Gehirne
Ein harter Knoten sitzt.
Mein Stolz, der wurde kleiner.
Ich merkte mit Verdruss:
Es kann doch unsereiner
Nur denken, wie er muss.

Freitag, 11. Januar 2013

Mal nachschauen

wer hinter der ein oder anderen .de domain steckt...

denic.de

Mittwoch, 2. Januar 2013

Lesetipp

Hörte vorhin im Radio ein Interview mit der Literaturwissenschaftlerin Sandra Richter über ihr neues Buch über den Optimismus. Bei Amazon fand ich ihr Buch "Lob des Optimismus: Geschichte einer Lebenskunst" aus dem Jahr 2009.
Das Interview und eine Kundenrezension auf Amazon haben mich überzeugt:

Zum Buch 

Zur Kritik


Kaufempfehlung

Meine 3-jähirge Nichte hat zu Weihnachten ein kleines Büchlein mit Bildern geschenkt bekommen.

"Alle gehen auf den Friedhof. Nur nicht Hagen, der wird getragen."
"Alle schauen auf das brennende Haus. Nur nicht Hans, der schaut raus."
......usw. ......
......usw. ......
......usw. ......

Alle Kinder: Ein ABC der Schadenfreude

Anke Kuhl (Illustrator), Martin Schmitz-Kuhl (Autor) 

Früher gab es solche Bücher meinem Wissen nach nicht...Pädagogik im Wandel der Zeit...

 


 

Früher - Heute

Früher = vor 30 Jahren
Heute = ab 2002

Da reißt mir der Film
Da verschiebt es mir die Pixel

Ich gehe mal (10) Kaffee trinken
Ich habe DSL, USB 3

Es war keine Telefonzelle in der Nähe
Mein Akku hat schlappgemacht

Fernsehprogramm war überschaubar
Heute nicht mehr

Informationquellen waren begrenzt
Heute etwas kompliziert

Hetze war schwierig
"Dank" Social Media heute ein einfaches

Man konnte Fotos fast immer trauen
Seit 15 Jahren Jahr für Jahr um ein vielfaches schwieriger

Briefe wurden handschriftlich verfasst
Heutzutage eher unüblich

Niemand interessierte sich dafür, wenn in China ein Sack Reis umfällt
Heute muss alles "gepostet" werden, von Privat und Medien 

Profilneurotiker hatten es schwerer
Heute kaum auszuhalten, was es im Netz zu sehen und zu lesen gibt

Man konnte den Sack -früher oder später mal - endgültig zumachen.
Heute nicht mehr, denn das Netz ist unbarmherzig, weil es nichts vergißt.