Sonntag, 27. Februar 2022

„Man kann zwar die Realität ignorieren, aber nicht die Folgen der ignorierten Realität.“ Ayn Rand, 1905-1982, russisch-amerikanische Bestsellerautorin und Philosophin

Frieden schaffen ohne Waffen war und ist eine Scheiss Utopie. Heute habe ich meinen Traum zu Grabe getragen, ohne Waffen Frieden zu schaffen. Jetzt gibt es 100 Milliarden extra für die Bundeswehr. Weltweit sind es Billionen, die jährlich für Rüstungsgüter draufgehen. Freiheit erhalten nur doch Waffengewalt, durch Abschreckung, lese ich immer wieder. Bitter. Aber die Wahrheit.
Egal welches System, welche Herrschaftsform - am Ende sprechen immer die Waffen. Aus Geschichte wird nicht gelernt. Geschichte wiederholt sich.
Das alles läßt in mir den Schluß zu, daß der Mensch wohl der schlimmste Parasit des Blauen Planeten ist...
Natürlich gibt es auch die guten Menschen. Die gerechten, weisen und vernünftigen. Wenn diese mehrheitlich die politischen, militärischen und wirtschaftlichen Schaltstellen inne hätten, gäbe es weltweit keine Kriege mehr. Kriege in der Ukraine, Syrien, Irak, Jemen...und zahlreiche bewaffnete Konflikte!
Wir sind keine Insel der Glückseligkeit mehr, waren es nie. Viele haben das noch nicht begriffen. Im Normalen kümmert man sich hauptsächlich darum, dass der TV funktioniert und der Kühlschrank voll ist. Keinen Millimeter über den Tellerand wagen. Ein kritischer Blick? Fehlanzeige! Er für'n Arsch, Sie für'n Arsch, Alles für'n Arsch. SHIT! Im Kriegszustand sollte das anders sein, sprich die Demo heute in Berlin sagt mehr als tausend Worte, genauso wie die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung für die Ukraine. Es werden Spenden gesammelt für Hilfslieferungen usw. . Er für den Frieden, Sie für den Frieden, Alle für den Frieden. PEACE&LOVE!

Diapositiv / Rastbank - 2004

 


Krieg in Europa - meine Songs zum runter kommen

Imagine - John Lennon

One Love - Bob Marley

Peace, Love and Harmony - Culture

Mittwoch, 23. Februar 2022

Fake

 

Natürlich heißt es "Prunksitzung". Habe das "r" in wenigen Minuten entfernt. Etwas Magenschmerzen bereitet mir der Name der Faschingsgesellschaft. Ich persönlich verwende das "Z" Wort nicht mehr. Weder beim Schnitzel , noch bei Saucen. Es fällt mir allerdings nicht leicht, da ich mit dem "Z" Wort aufgewachsen bin und dieses Wort wie eingebrannt scheint.  Alltägliche Routinen - bei Bedarf - überprüfen ist mein Weg. Sprache entwickelt sich stetig weiter. Das ist mir sonnenklar. Und wenn sich Menschen durch Sprache diskriminiert fühlen habe ich Respekt zu zeigen und diese Wörter nicht mehr zu verwenden.

Dienstag, 22. Februar 2022

Diapositive - fotografiert zwischen 2001-2004

 




Diapositiv - erklärt auf Wikipedia, die Kleinen wissen ja heute nicht mehr was das war! Die Brillanz, der Kontrastumfang, die Schärfe von Dias war schon genial! Leider heute so gut wie ausgestorben.

Montag, 21. Februar 2022

Aufstand der letzten Generation

Ist es legitim durch brachiale Straßenblockaden mit angeklebten Händen auf der Fahrbahn auf Lebensmittelverschwendung und Klimawandel hinzuweisen?
Ich sage mal ja wenn es jetzt wieder aufhört. Die maximale Reichweite ist erreicht, jetzt muss Schluss sein mit diesen Aktionen. Sonst laufe ich Gefahr, daß die Klimaaktivisten mich vergraulen, weil ich den Sinn nicht mehr erkennen kann. Schließlich müssen die Rettungswägen Umwege in Kauf nehmen, andere wiederum kommen nicht pünktlich zur Arbeit, von der Unfallgefahr ganz zu schweigen, der ganze Aufwand für die Ordnungskräfte...
Die Gruppe nennt sich "Aufstand der letzten Generation". Das ist mal eine Ansage, denn wir sind die letzte Generation, die den Klimawandel noch aufhalten kann. Dieser festen Überzeugung bin ich und bei Klimaleugnern geht mir beinahe das "Messer im Sack auf". Ob Querdenker, QAnon, AfD und Konsorten. Wenn es nicht mehr gelingt diese Menschen mit Worten zu erreichen, wie dann? Mit Leckerlie? Vielleicht mit einer Karotte? Oder doch hochprozentigem? Well, das Hirn müssen die sich nicht mehr wegsaufen...
Ein Wort erzeugt ein Gegenwort. Eine Anmache erzeugt Anmache. Gewalt erzeugt Gewalt...STOP
Ich bin ein friedliebender Mensch und hoffe, daß Respekt Respekt bringt, ein Kuss Küsse hervorzaubert und die Liebe Liebe entstehen läßt. Das wünsche ich mir. Aber irgendwann ist halt mal Schluß, siehe oben!

Mittwoch, 16. Februar 2022

1985

Das Foto stammt aus dem Jahr 1985 und hat mein Bruder gemacht. Er entwickelte den Film selbst und stellte Abzüge in seiner damaligen Dunkelkammer her. Ich hatte mir damals einen Ibanez Bass gekauft. Für Rechtshänder, obwohl ich Linkshänder bin. Mit einem Orange Röhrenverstärker und Orange Bassboxen. ORANGE!!! Leider habe ich den Verstärker Jahre später unter Wert verkauft. Das ärgert mich bis heute.
Meinem Bruder und meinen Eltern ging mein spielen tierisch auf die Nerven. Klar, wenn man bedenkt, daß der Bass wenn ich übte, durchs ganze Haus wummerte. Eltern, Bruder waren nicht glücklich über die Wahl meines Instruments. Schon wieder was lautes. Denn als Kind lernte ich klassische, kleine Trommel, mein Bruder die "erhabene" Oboe. Gelernt habe ich die Snare Drum nur ca. 2 Jahre, dann hatten alle genug davon, außer mir! Es war nicht das abschweifen beim üben von den Noten in die freie Improvisation - letztendlich war es zu viel des Lärms...

 
Unter anderem hörte ich Reggae, z.B. Bob Marley. Stir it up von Marley begleitete ich, wie viele andere Interpreten des Reggae, mit meinem Bass. Dazu drehte ich den Bassregler der Stereoanlage immer auf null, um nur meinen Bass zu hören. Fand dann im Jugendhaus einen Drummer, mit dem ich viele Sessions hatte. Leider war es in der Provinz schwierig, weitere Mitspieler zu gewinnen. Denn die waren alle auf Rock, Punk, New Wave oder Blues fixiert und hatten von Reggae keine Ahnung. Das empfand ich als frustrierend. 1987 fuhr ich mit 'nem gelben Passat Kombi (Auto meines Bruders) nach Amsterdam. Dort tauschte ich in einer Musikalien Handlung meinen Ibanez Bass gegen einen Linkshänder Bass von Hohner ein. Ohne Aufpreis! Aufgegeben habe ich die Bass Zupferei erst 1994...
Der Clip Stir it up ist aus dem Jahr 1973! Hammer! Man sieht noch die Original Besetzung der Wailers, mit Peter Tosh und Bunny Wailer, die kurz darauf die Wailers zwecks Solokarriere verließen. Peter Tosh glückte sie, Bunny Wailer - weil er sich weigerte Jamaika oft zu verlassen - wohl etwas weniger. Marley starb 1981 an Krebs, Tosh wurde 1987 erschossen und Bunny Wailer starb erst 2021 an den Folgen eines Schlaganfalls. Was für Tragödien! Hammerhart!
Peter Tosh: Johnny B. Goode
Bunny Wailer: Baddest

Montag, 14. Februar 2022

Nachhaltigkeit oder Schmach? Und wo bleibt die Schamgrenze?

Es ist beides!
Denn einerseits ist es sicherlich sehr nachhaltig seine Schuhe so lange zu tragen bis sie sprichwörtlich "auseinanderfallen". Andererseits machen solche "kaputten" Schuhe beim Gegenüber definitv keinen guten Eindruck. Wenn man denn darauf achtet. Es waren halt meine Lieblingsschuhe, die wie angegossen passten! Ein super Gefühl darin! Und jetzt? Sind sie in der Mülltonne. Und haben tatsächlich knappe 6 Jahre gehalten! Und wo bleibt meine Schamgrenze? Die bewegt sich zwischen Kontostand und Nike Air Schuhen, Alexander Mc Queen, Balenciaga, Lanvin, Gucci, Tod's, Dsquared... - letztere kosten mir zu viel. Und der Kontostand läßt nur wenig Spielraum übrig. Zum Glück habe ich keine Schweißfüße. That`s it! Sprich ein armer Schlucker bin ich nicht. Aber sollte halt auch schauen wo ich bleibe. Habe mir vor drei Monaten ein Adidas Paar für 99 Euro gekauft. Das alte Puma Paar kostete nur 59 Euro - heruntergesetzt von 89 Euro. So wie es jetzt aussieht "werde" ich die Adidas Schuhe nicht so lange tragen. Sobald sie unten undicht werden kommen sie weg. Das ist keine Schamgrenze, das ist keine nassen Füße mehr...
Und jetzt kommen die Unterhosen dran, die ich bis zum "x" getragen habe...
 
 


 

Dienstag, 8. Februar 2022

Freitag, 4. Februar 2022