Dienstag, 25. Juli 2023

Portrait meinerselbst vor mehr als 30 Jahren

Schwarz-weiss Foto schwarz-weiss kopiert und angemalt. Kopien haben damals im Copy-Shop glaube ich 20 Pfennig gekostet.




Freitag, 21. Juli 2023

Fotografie- und Laborarbeiten / aus dem Jahr 2001

 

eine Blende push + Cross-Entwicklung T-Max Tabelle
Pol-Filter Aufnahme

Push-Entwicklung = z.B in Kamera befindet sich ein 100er-ISO Film. Die Filmempfindlichkeit an der Kamera stelle ich aber auf 400 ISO d.h. die Entwicklungszeit des Filmes verlängert sich im Vergleich zur Normalentwicklung mit 100 ISO . (siehe oben, Entwicklungszeitentabelle des Kodak schwarz-weiß Films T-MAX). Das Calida Schaufensterbild (links) habe ich mit einem Polarisationsfilter aufgenommen, um die Spiegelungen zu unterdrücken. Da dieser Filter einen Verlängerungsfaktor von 2 hat (man verliert eine Blendenstufe), habe ich den 100er T-MAX auf 400 ISO belichtet, um genügend Lichtreserven zu haben. (2 Blenden) Das Model oben links habe ich vor eine weiße Wand gestellt und mit einer Blende plus angeblitzt. Ergebnis: Hauttöne „fressen“ leicht aus = sind aufgehellt. Den Dia-Film habe ich anschließend gecrosst.

Fotografie- und Laborarbeiten / aus dem Jahr 1998

 

Caro Oval Caro gespiegelt
Model vor freigestellten Hintergrund (weiße Wand) stellen. Auf Diafilm belichten. Eine Blende überbelichten damit die Hauttöne etwas „ausfressen“, d.h. die Hauttöne erscheinen viel zu hell. Vorteil: Augenbrauen, Lippen, Wimpern und Pupillen heben sich deutlich vom Rest ab und erwecken einen fast schon maskenhaften Eindruck. Anschließend Diafilm in C-41 Color-Negativ Filmentwicklung geben = Crossentwicklung. Man erhält Negative ohne Orange-Maskierung = Falschfarbeneffekt. Diese Cross-Negative auf handelsüblichen schwarz/weiß Papier mit harter Gradation vergrößern und ausentwickeln. Die Anfertigung von Colorabzügen gestaltet sich schwierig, da Minilabs die Orange-Maskierung benötigen um gute Ergebnisse zu erzielen. Wer kein eigenes Labor hat, kommt auf einem Weg zum Fachlabor wohl nicht vorbei, denn ohne Handfilterung - teilweise nur plus/minus 0,5 Magenta/Yellow - läuft gar nichts. Erstellt: 1998

Fotografie- und Laborarbeiten / aus den Jahren 1996-2000

 Goldener Schnitt

Der goldene Schnitt bedeutet, daß das Hauptmotiv im Verhältnis 5:3 zu den Seitenlängen hin angeordnet wird.
Das heißt, daß das Hauptmotiv asymmetrisch fotografiert wird. Asymmetrie wirkt lebendig, harmonisch und wie zufällig angeordnet.

Dieses Foto habe ich auf Kodak T-Max ISO100/21DIN belichtet, den Film normal entwickelt und anschliessend auf Ilford Multigrade Papier vergrößert. Mit dem Kupferrottoner von Tetenal habe ich den getrockneten Abzug getont.

Dienstag, 18. Juli 2023

S21 Gegner am Hbf / Montagsdemo / Mahnwache

Ich zolle diesen Menschen meinen tiefsten Respekt. Dafür dass sie immer noch die Finger in die Wunde legen: Kostenexplosion, Brandschutz, Wassermanagement...davon hat man schon gehört! Und heute die Demo mit musikalischer Begleitung! Top!
Das Projekt ist aber so weit fortgeschritten, dass ein Rückbau keinen Sinn mehr macht. "Oben bleiben" ist nur noch ein Slogan, der nicht realistisch ist.



Ein Schrei in der Wüste, eine Sternschnuppe am nächtlichen Firmament, eine Illusion aus tausend Bildern...
Deshalb entstand gestern aus "sicherer" Entfernung - mein Bedarf ist gedeckt* - der obige Clip.
 
*für überzeugende Argumente bin ich nach wie vor empfänglich.
 
Dieses Foto ist aus dem Jahr 2012
 

Sonntag, 16. Juli 2023

Sommerfestival der Kulturen / Marktplatz / Yonii

Obwohl mir Rap nicht gefällt, hat mir die Performance von Yonii gestern Abend top gefallen. Ein Supertyp, der Entertainer Qualitäten mitbringt. Hinter dem Künstlernamen steckt Yasin El Harrouk, ein Deutsch-Marokkaner. Ich kannte ihn bisher nur aus dem Tatort. Die Folge "Der Wüstensohn" ist meiner Meinung nach einer der besten Fälle vom Ermittlerteam Batic und Leitmayr.
Die Sirene auf dem Konzert, die oft am Anfang oder am Ende der Stücke ertönte, erinnerte mich sofort an meine zahlreichen Reggae/Dancehall Soundsystems, die ich in meinem früheren Leben besucht habe. Und die Bässe waren tief, klar, nicht schwammig. Genauso das Schlagzeug. Gut abgemischt von den Operators. Der Gesang und Rap wurde durch Halbplaybacks unterstützt, macht mir aber nichts aus, kenne das von früher. Yonii holte sogar 2. Klässler auf die Bühne, die den Text  mitsingen/rappen konnten! Die Refrains sind melodisch, streame gerade Gendarmerie auf Amazon Music, echt klasse. Dann holte er auch noch eine junge Frau auf die Bühne, die seinen Song auch mitsingen konnte. Sprich, es wurde nie langweilig! Am Ende holte er alle, auch die Gastrapper, mit auf die Bühne und feierte einen grandiosen Finalsong! So muss es sein: Bunt und vielfältig! Peace and Love!



Fotografie- und Laborarbeiten / aus den Jahren 1996-1997


 

1. Person belichtet auf Diafilm = Gegenlichtaufnahme, zwei Blenden überbelichtet mit Grün-Colorspot Filter.
2. Rose belichtet auf Diafilm - mit Wasser benetzte Rose in Vase 80 cm vor weißer Tapete, Kamera auf Stativ 80 cm vor Rose. Objektiv f=35mm, Tapete beleuchtet mit zwei 150 Watt Baustrahlern, Rose beleuchtet mit zwei 40 Watt Spots, Belichtungszeit auf 40 Watt Spots ausgemessen, kein Blitz, Tageslichtdiafilm, daher Korrektur Blau (KB12) Filter vor Objektiv geschraubt.

3. Papierabzüge von beiden Dias anfertigen lassen-auf 20x30cm.
4. 1.60m x 0.7 m freistehende, schwarze Fotokartonwand errichtet. Aus dieser Wand Pfeilmaske herausgeschnitten, passend zu 20x 30 cm Fotoabzug. Foto mit Person passend zur Pfeilmaske an Kartonwand gehängt. An Kamera Langzeitbelichtung (B) eingestellt. Raum total abgedunkelt. Mit farbigen Filtern vor kleiner Maglite-Taschenlampe Lichteffekte auf Papierabzug gemalt und von dort auf Diafilm in Kamera. Bis zu diesem Punkt genau gleiche Prozedur mit Foto von Rose.

5. Blauen Blitz einkopieren - Papierabzug dort platzieren, wo Blitz hinkopiert werden soll. (Siehe Schritt 4) Blaue Folie vor Blitz befestigen. Hinter Kartonwand treten. Blitz vor ausgeschnittene Pfeilmaske halten und durch Papierabzug hindurch einkopieren.

6. Belichteten Diafilm in C-41 Color-Negativ Film-Entwicklung geben = Cross-Entwicklung.

7. Cross-Negativ von Person und Cross-Negativ von Rose übereinander legen, auf Color-Papier belichten und im RA4 Prozeß ausentwickeln = Sandwich. Technische Verfremdung von einem Tageslichtdiafilm.

Sommerfestival der Kulturen / Marktplatz / NeuRuTics

War gestern Nachmittag auf dem Konzert der NeuRuTics. An diesem Tag galt als Vorrausetzung, dass alle Bands, die am Samstag auftraten, aus  der Region Stuttgart kommen mußten.
Die Band NeuRuTics spielte akustischen Ska und Polkabeat. Hat mir sehr gut gefallen. Der Sänger stammt aus Rußland, lebt aber schon länger in der Region Stuttgart. Das wahr wohl Anlaß genug für ein junges Paar, gegen diesen Auftritt zu protestieren. Nur weil der Sänger Russe ist. Der Mann brüllte Richtung Bühne, die Frau zeigte mit beiden Händen den Stinkefinger Richtung Bühne. Nach ein paar Minuten verzogen sich die beiden wieder.
Werde mir die Band merken, den der Auftritt hat mir sehr gut gefallen.
Der Platz war noch ziemlich leer, war ja auch das erste Konzert an diesem Nachmittag. Hätte ich jetzt nur meine große Kamera dabei gehabt! Platz genug war da. Hinterher ist man immer schlauer. Deswegen blieb mir für die Fotos nur das Pixel 6a, das ja bei Tageslicht sehr gute Ergebnisse liefert.













Mittwoch, 12. Juli 2023

Sommerfestival der Kulturen / Marktplatz / Roy Paci

Sommerfestival der Kulturen

Roy Paci

Nach nur 30 Minuten verließ ich gestern das Konzert. Schade, denn der Sound war top! Es waren mir zu viele Leute, eng an eng, heiß und stickig war es auch noch. Und dazu noch der schweißtreibende Groove der Roy Paci Band! Hätte ich meinen schweren Kameraboliden, die Nikon D7500 mit einem Superzoom 18-300mm, nicht dabei gehabt, wäre ich wahrscheinlich geblieben. An fotografieren war nicht zu denken, auch deshalb mein Abbruch nach nur 14 Fotos. Ich rempelte mit meinem Rucksack einfach zu viele Leute an - genauso wie umgekehrt. Böses Blut wollte ich vermeiden, Hauptgrund für meinen Rückzug. Hinzu kommt, dass ich mit den Schuhabsätzen locker über zwei Meter groß bin, d.h. manchmal tippen mir kleinere Leute - die hinter mir stehen - auf den Rücken oder an die Schulter, um mich zum fortgehen zu bewegen. Nur wo soll ich denn dann hin? Ganz nach hinten? Werde ich wegen meiner Körpergröße diskriminiert? :-)
War das letzte Mal 2019 auf dem Sommerfest. Damals war der Platz vor der Bühne zum Tanzen noch viel größer, deshalb drängten sich nicht so viele Leute, und ich konnte entspannt fotografieren. Das mit dem entspannten fotografieren war gestern leider nicht möglich. Schade...




Montag, 10. Juli 2023

Meine neues Makro-Objektiv: AF-S DX Micro NIKKOR 85mm f/3.5 G ED VR - zweiter gelungener Versuch

 








Habe jetzt alle Fotos mit Blende 11 gemacht. Die Schärfentiefe ist jetzt größer. Demzufolge ist die Schärfe meinem Eindruck nach auch besser. Das Bokeh ist kleiner, was mir aber gefällt. Werde es wohl so beibehalten. Gemacht habe ich die Fotos im Höhenpark Killesberg.

Sonntag, 9. Juli 2023

Afrikafestival / Erwin-Schöttle-Platz / Sun Sooley

Habe mir dort gestern Abend den Reggaesänger "Sun Sooley" aus dem Senegal angeschaut. War super! Ein tolles Publikum, eine top Band, alles war friedlich. Einfach nur Peace&Love.
Es war mein gefühlt tausendstes Reggaekonzert! In den 80iger, und teilweise noch in den 90iger Jahren, war es üblich auf den Konzerten öfters mal Duftschwaden von Gras zu vernehmen. Vor allem im Zürich der 80iger Jahre war es im Stuz, Volkshaus, Schützenhaus Albisgütli, Roter Fabrik gang und gäbe auf den Konzerten zu kiffen!
Und wenn ich heute guten Reggae höre, kommen halt die Erinnerungen an damals wieder hervor. Erinnerungen, dass ich immer irgendwo in Zürich übernachtet habe, z.B. in einer WG, bei einer Opernsängerin, oder in einer linken Buchhandlung. Oder dass ich an der Grenze gefilzt worden bin, und 0,5 Gramm Dope in meiner Jackentasche gefunden wurden - ein Krümel, den ich gar nicht mehr realisierte. Wegen dieser lächerlichen Menge wurde ein Verfahren eingeleitet, das dann aber wegen Geringfügigkeit eingestellt wurde.
Als Jugendlicher/junger Erwachsener trampte ich öfters Mal alleine über Ravensburg, Meersburg, Konstanz, Kreuzlingen, Frauenfeld, Winterthur nach Zürich, um mir dort Reggae Konzerte oder Soundsystem-Sessions anzuschauen. Ich sah damals topaktuelle Bands wie Culture, Chalice, Steel Pulse, Andrew Tosh... sogar an ein Soundsystem kann ich mich erinnern. Es hieß Ital International.

 
 
 

Und jetzt zum Pixel 6a. Das Foto unten habe ich mit dem 2-fach digitalen Zoom gemacht, in der Hoffnung dass der Algorithmus des Pixel 6a - so wie ich es gelesen hatte - das Rauschen und die Artefakte erst gar nicht aufkommen lassen. Dem ist nicht so. Der digitale Zoom des Pixel 6a ist Schrott! Das Ergebnis unten spricht leider Bände, was die Qualität anbelangt!




 
 

Donnerstag, 6. Juli 2023

Porträt meinerselbst vor über 30 Jahren

Das Ergebnis dieser Fotolaborarbeit gefällt mir. Hatte ein Fotolabor von 1995-2005. 10 Jahre, die ich nicht missen möchte.